Hintergrund
Antidiskriminierung in der Eurpäischen Union
Antidiskriminierungsarbeit in der EU
Wie ist der aktuelle Stand in den Ländern der Europäischen Union? 
Welche Länder haben bereits Gesetze, die Diskriminierung
von Bürgerinnen und Bürgern verbieten, erlassen?
Welche Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung werden noch getroffen?
In der vorliegenden Studie
„Ansätze Zielgruppen übergreifender Antidiskriminierungsarbeit in Europa - Ein Länderüberblick“
untersucht die Autorin Stefanie Rehländer (Diplom-Pädagogin) den aktuellen Stand europäischer Antidiskriminierungsarbeit.
Betrachtet wurden 23 von insgesamt 27 EU-Ländern (Bulgarien und Rumänien als EU-Kandidatenländer) hinsichtlich ihrer Aktivitäten in diesem Themenbereich: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern.
Im Focus liegen dabei primär Ansätze einer horizontalen Antidiskriminierungsarbeit. Horizontal meint in diesem Zusammenhang, dass in der Antidiskriminierungs-gesetzgebung, -politik und –arbeit (von Regierungs- wie Nicht-Regierungs-organisationen) mehr als eine Zielgruppe bzw. ein Diskriminierungsmerkmal berücksichtigt und Diskriminierung möglichst umfassend bekämpft wird. Im nachfolgenden, zweiten Teil dieser Studie wird einigen Best-Practice-Modellen, die diesen Ansatz verfolgen, Aufmerksamkeit geschenkt. Vorgestellt werden zwei beispielhafte Gleichstellungsbehörden (auch werden die Begriffe Gleichbehandlungsstellen oder Antidiskriminierungsstellen synonym verwendet), die vor dem Hintergrund der europäischen Gesetzgebung ihrer Arbeit ein umfassendes horizontales Modell zugrunde legen. Flankiert werden diese Portraits durch die Darstellung zweier internationaler und ebenfalls horizontal ausgerichteter Netzwerke bzw. Projekte nichtstaatlicher Organisationen, die über das europäische Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Diskriminierung gefördert und bis Sommer 2004 arbeiteten. Der dritte Teil der Studie gibt abschließend einen Überblick über Zielgruppen spezifisch arbeitende Projekte und Organisationen, die zum einen über das EU-Aktionsprogramm gefördert werden sowie zum anderen unabhängig von Regierungen, Förderprogrammen o.ä. arbeiten und zumeist dem Non-Profit-Sektor zuzurechnen sind.
Viel Spaß beim Lesen! Zum download der Europa-Studie
