Hintergrundinformationen

Heutige Aktivitäten zum umfassenden Abbau von Benachteiligung und Diskriminierung in Europa, in der Bundesrepublik Deutschland und in Nordrhein-Westfalen gehen ihrem Ursprung nach zurück auf die Notwendigkeit, nationalistische und fremdenfeindliche Konflikte zu überwinden.

Darüberhinaus stellen tiefgreifende Veränderungsprozesse unsere Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und die Soziale Arbeit vor neue Aufgaben: Unter den Vorzeichen von Globalisierung, demographischen Verschiebungen und vielfältiger werdenden Lebensentwürfen, ist eine Auseinandersetzung mit zunehmenden Unterschieden zwischen Menschen und ihren Kulturen sowie vorherrschenden Benachteiligungspotentialen dringend erforderlich. Dazu einige Beispiele:

  • In den europäischen Ländern haben sich multikulturelle und multiethnische Bevölkerungen entwickelt – so auch in Deutschland.
  • Traditionelle Denkweisen werden von Menschen mit Behinderung, Lesben und Schwulen wie auch anderen Gruppen auf die Probe gestellt.
  • Zunehmend mehr Frauen sind berufstätig, und auch die Zahl der Unternehmerinnen nimmt zu.
  • Auf dem Arbeitsmarkt und in den Unternehmen wird es weniger jüngere und mehr ältere Menschen geben.

Um die Handlungsfähigkeit der Menschen, der Politik, der Wirtschaft etc. in dieser globalisierten Welt zu erhalten und die Menschenrechte zu sichern, ist es daher unabdingbar, diese Vielfalt zu akzeptieren, deren positive Aspekte und Vorteile zu fördern sowie Fairness und Gleichbehandlung zu sichern.

Um dies zu verwirklichen, reicht Diskussion allein nicht aus. Es besteht die Notwendigkeit, Orte zu schaffen, an denen Menschen sich umfassend informieren, ihre Erfahrungen austauschen und Antworten auf ihre Fragen finden.

Einen solches Forum ist das Internet-Portal „NRW gegen Diskriminierung“ in NRW.

 

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